Zwetschgenknödel

Diese klassischen Zwetschgenknödel sind eine unwiderstehliche Süßspeise der deutschen Küche, bei der saftige Zwetschgen in zartem Kartoffelteig eingehüllt und mit knusprigen Butterbröseln serviert werden. Ein wahrer Genuss für Groß und Klein, perfekt als Dessert oder süße Hauptspeise.

Zwetschgenknödel
⏱ 50 min 👨‍🍳 medium 🍽 4 Portionen
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Einleitung

Die Zwetschgenknödel, ein wahrer Klassiker der deutschen Küche, sind mehr als nur eine Süßspeise – sie sind ein Stück kulinarischer Tradition, das Gemütlichkeit und Heimatgefühle weckt. Ursprünglich oft in Süddeutschland und Österreich verbreitet, wo Zwetschgen reif im Spätsommer die Bäume schmücken, haben diese delikaten Knödel ihren festen Platz in vielen Familienrezepten gefunden. Sie verkörpern die einfache, aber raffinierte Art der Hausmannskost, die aus wenigen, aber hochwertigen Zutaten ein Gericht zaubert, das Herz und Seele wärmt. Die Kombination aus dem weichen Kartoffelteig, der saftigen Süße der gefüllten Zwetschgen und den knusprigen Butterbröseln macht jeden Bissen zu einem Genuss. Oft werden sie als süße Hauptspeise an milden Herbsttagen serviert oder als besonderer Abschluss eines Familienessens.

Mise en Place: Zwetschgenknödel
Mise en Place – Zwetschgenknödel

Zutaten

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser ca. 20-25 Minuten weich kochen. Anschließend abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken oder zerstampfen.
  2. Die zerdrückten Kartoffeln etwas abkühlen lassen. Mehl, Ei und Salz dazugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig klebrig.
  3. Die Zwetschgen waschen und entsteinen. Jede Zwetschge stattdessen mit 1 Teelöffel Zucker und etwas Zimt füllen.
  4. Den Kartoffelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen und in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück flachdrücken, eine gefüllte Zwetschge darauflegen und den Teig sorgfältig darum herum verschließen, sodass eine Kugel entsteht.
  5. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Knödel vorsichtig hineingeben und die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch siedet. Die Zwetschgenknödel etwa 15-20 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
  6. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Semmelbrösel darin bei mittlerer Hitze goldbraun rösten, dabei stetig umrühren.
  7. Die fertigen Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und sofort in den Butterbröseln wälzen, bis sie vollständig bedeckt sind.
  8. Die Zwetschgenknödel warm servieren, optional mit einer Prise zusätzlichem Zimt bestreut oder mit Puderzucker bestäubt.

Nährwerte

420 kcal · 8g Eiweiß · 60g Kohlenhydrate · 16g Fett

Tipps & Variationen

Häufige Fragen

Warum werden meine Zwetschgenknödel matschig?
Dies kann passieren, wenn der Kartoffelteig zu viel Flüssigkeit enthält oder die Kartoffeln nicht mehlig genug waren. Achte darauf, die gekochten Kartoffeln gut ausdampfen zu lassen.
Kann ich Zwetschgenknödel einfrieren?
Ja, du kannst ungekochte Knödel einfrieren. Lege sie auf ein Blech und friere sie vor, dann bewahre sie in einem Gefrierbeutel auf. Gekochte Knödel können ebenfalls eingefroren werden, am besten ohne Brösel.
Wie lange halten sich gekochte Zwetschgenknödel im Kühlschrank?
Gekochte Zwetschgenknödel halten sich im Kühlschrank etwa 2-3 Tage. Bewahre sie in einem luftdichten Behälter auf, um sie frisch zu halten.
Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten für den Teig?
Für Zwetschgenknödel eignen sich mehlige Kartoffelsorten am besten, da sie weniger Feuchtigkeit enthalten und der Teig dadurch fester wird.